Eine gesunde Ernährung kann wahre Wunder bewirken und beugt zahlreiche Krankheiten vor. Doch im Alltag fällt gesundes Kochen häufig schwer. Du fragst dich, worauf du beim Kochen deiner Gesundheit zuliebe achten solltest? Wir geben dir 5 hilfreiche Tipps, mit denen du ganz einfach gesünder kochen kannst! 

Gesunde Ernährung im Alltag fällt häufig schwer 

Der gute Vorsatz, sich gesund zu ernähren, ist im Alltag nicht immer leicht umzusetzen. Nach einem stressigen Arbeitstag fehlt häufig die nötige Zeit oder Energie, um sich noch in die Küche zu stellen und den Kochlöffel zu schwingen. Wenn dann zusätzlich noch unklar ist, was man denn gerne essen würde, ist die Versuchung groß, sich ein Fertiggericht in den Ofen zu schieben oder etwas vom Imbiss nebenan zu holen. Um dies zu vermeiden und im stressigen Alltag dennoch gesund zu kochen, geben wir dir im Folgenden einige Tipps an die Hand, die dich bei deinem Vorhaben unterstützen können. 

Gesünder Kochen: 5 hilfreiche Tipps

Mit diesen 5 Tipps fällt dir das gesunde Kochen im Alltag garantiert leichter:

 

Tipp Nr. 1: Kräuter statt Salz

Salz und Pfeffer sind wohl die absoluten Klassiker unter den Gewürzen und ein absolutes Must-Have im Gewürzregal. Denn die beiden Gewürze können nahezu jedes Gericht geschmacklich aufpeppen und sind daher auch so beliebt. Der Verzehr von zu viel Salz kann jedoch aufgrund des darin enthaltenen Magnesiums gesundheitliche Folgen haben. Ein zu hoher Salzkonsum erhöht das Risiko, dass der Blutdruck steigt. Herz- und Kreislaufprobleme oder ein Schlaganfall können hiervon die Folge sein. Um dies zu vermeiden, ist es empfehlenswert, nicht mehr als 5-6g Salz pro Tag zu sich zu nehmen. Im Alltag nehmen wir sehr viel Salz unbewusst zu uns. So ist beispielsweise eine Menge Salz in gängigen Produkten wie Brot, Nudeln oder Milch versteckt. Von Fertigprodukten mal ganz zu Schweigen. Es ist also ratsam, den Salzkonsum beim eigenen Kochen zu reduzieren. Salz lässt sich ganz einfach ersetzen, denn es gibt eine Vielfalt an Alternativen: Frische Kräuter wie Basilikum oder Petersilie, Paprikapulver, Curry oder Chili erzeugen ebenfalls einen guten Geschmack und peppen dein Essen auf. Hier gilt: Die Menge machts! Du musst nicht komplett auf Salz beim Kochen verzichten. Allerdings empfiehlt es sich, die Menge zu reduzieren und stattdessen alternative Gewürze zu verwenden. 

 

Tipp Nr. 2: Essensplan aufstellen und Mahlzeiten vorbereiten

Um nicht auf Fertiggerichte und Co. zurückgreifen zu müssen, kannst du dir bereits zu Beginn der Woche einen Essensplan aufstellen und alle Zutaten dafür einkaufen. So weißt du genau, was du wann essen möchtest und es fällt leichter, auf den Gang zur Imbissbude zu verzichten. Du kannst außerdem auch Gerichte in den Plan integrieren, die sich leicht vorbereiten lassen. Diese kannst du bereits vorkochen und im Kühl- oder Gefrierschrank aufbewahren. Nach einem stressigen Arbeitstag musst du dir das Gericht dann nur noch warmmachen und hast dennoch ein gesundes Essen auf dem Tisch. Achte ebenfalls darauf, dass für Abwechslung auf dem Speiseplan gesorgt ist. Eine zu einseitige Ernährung schadet ebenfalls der Gesundheit. 

 

Tipp Nr. 3: Frische, hochwertige Zutaten verwenden

Gesund zu kochen bedeutet auch, frische Lebensmittel zu verwenden. In vielen Produkten sind eine Menge Zucker, Geschmacksverstärker und viel Fett versteckt, die man so auf den ersten Blick gar nicht erwarten würde. Wer jedoch selbst sein essen kocht und frisch zubereitet, der weiß auch ganz genau was drin ist. Beim Kauf der Lebensmittel solltest du ebenfalls darauf achten, dass die Produkte möglichst regional und nachhaltig sind. Obst und Gemüse, das aus biologischem Anbau kommt, ist sowohl für das Tierwohl als auch für die eigene Gesundheit von Vorteil. So ist die Gefahr, Pestizidrückstände oder Ähnliches im Essen zu finden deutlich geringer als bei der herkömmlichen Alternative. 

 

Tipp Nr. 4: Gesunde Vorräte und Snacks

Eine weitere Möglichkeit, sich ohne großen Aufwand gesünder zu ernähren ist es, sich gesunde Vorräte anzulegen. Wer beim Einkaufen bereits auf Ungesundes verzichtet, kommt Zuhause auch nicht in Versuchung. So ist es ratsam, immer eine kleine Auswahl an gesunden Lebensmitteln daheim zu haben. Besonders gut eignen sich hierfür Produkte, die lange aufbewahrt werden und bei Bedarf verarbeitet werden können. Beispiele hierfür sind Tiefkühlgemüse, Vollkornnudeln und -reis, Haferflocken, Kartoffeln. Nüsse eignen sich beispielsweise hervorragend als Snack und sind eine gesündere Alternative zu Schokolade und Co. 

 

Tipp Nr. 5: Last but not least: Obst und Gemüse

Obst und Gemüse enthalten viele Vitamine und Nährstoffe, die gut für unseren Körper und die Gesundheit sind. Achte darauf, dass du zu allen deinen Mahlzeiten zumindest etwas Obst oder Gemüse zu dir nimmst. Ob ins Hauptgericht integriert oder als Beilage zum Essen: Ganz egal! 

Wenn du diese 5 Tipps beim Kochen berücksichtigst, fällt es dir garantiert leichter dich gesund zu ernähren. Viel Spaß beim Ausprobieren!